Wikinger endeten im Massengrab
Zahnproben von zehn der mehr als 50 Leichen haben laut einer Mitteilung der Forscher ergeben, dass die gefundenen Menschen in Ländern aufgewachsen seien, in denen es wesentlich kälter war als auf der britischen Insel.
Die Archäologen rund um Jane Evans und Carolyn Chenery vom NERC Isotope Geosciences Laboratory in Nottingham datieren die Funde auf die Jahre zwischen 910 und 1030 nach Christus. Es spreche einiges dafür, dass die Wikinger von Angelsachsen regelrecht öffentlich abgeschlachtet worden seien.
Im Juni 2009 war das Massengrab bei Bauarbeiten für eine Umgehungsstrasse in der Grafschaft Dorset im Südwesten Englands entdeckt worden. Die Wissenschaftler hoffen nun auf neue Erkenntnisse zum Lebensstil, der Ernährung, der allgemeinen Gesundheit und den Aktivitäten der Wikinger. (raa/sda)
Erstellt: 12.03.2010, 19:19 Uhr
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