Die Mini-Sorgen der Schweizer Firmen
Aktualisiert am 24.01.2012 3 Kommentare
Artikel zum Thema
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Die Geschäftsführer und Inhaber der Schweizer KMU zeigen sich optimistisch bezüglich ihrer eigenen Geschäftsaussichten. Nur jeder zehnte rechnet mit einem schlechteren Geschäftsgang in den kommenden sechs Monaten. Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen Ernst & Young liess die Firmen für seinen KMU-Barometer befragen.
Bei drei von zehn Unternehmen geht man sogar noch davon aus, dass sich die eigene Geschäftslage verbessern wird, wie aus den am Dienstag veröffentlichten Ergebnissen einer Umfrage bei 700 Unternehmen mit 30 bis 2000 Mitarbeitenden hervorgeht. Bei dieser Einschätzung dürfte aber auch eine Spur Zweckoptimismus im Spiel sein.
Deutlich pessimistischer
Denn die eigene Geschäftslage wird deutlich optimistischer beurteilt als die allgemeine Wirtschaftsentwicklung. Ein Drittel der befragten mittelständischen Unternehmen gab an, dass sie in naher Zukunft eine Verschlechterung der Wirtschaftslage erwarten.
Bei diesem Punkt zeigen sich die Geschäftsführer und Firmeninhaber deutlich pessimistischer als noch im vergangenen Sommer. Damals waren gerade einmal 11 Prozent der Befragten pessimistisch punkto Konjunkturverlauf.
Grösste Sorge
Als grösste Sorge wurde bei der Befragung die Schuldenkrise in Europa genannt. Wie Alessandro Miolo von Ernst & Young an einer Medienkonferenz ausführte, befürchten die Unternehmen infolge der Schuldenkrise im Speziellen einen Nachfrageeinbruch und Schwierigkeiten auf den Kapitalmärkten.
Fast genau so stark beschäftigen die Schweizer Unternehmen aber auch der Fachkräftemangel und hohe Rohstoffpreise. Je rund ein Drittel nannten in der Befragung diese Punkte. Knapp ein Viertel macht sich zudem Sorgen wegen der Stabilität des Schweizer Frankens. (bru/sda)
Erstellt: 24.01.2012, 12:11 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
3 Kommentare
Aber bloss immer brav weitterjammern, dass die Steuern noch weiter gesenkt, die Rechte der Arbeitenden weiter abgebaut und die Subventionen und Fördergelder weiter zunehmen werden. Den Arbeitnehmern gaukelt man eine Krise vor während man intern von guten Zeiten spricht. Antworten
Wenn es sich eine Firma noch leisten kann, Ungelernte (entgegen den Aussagen der Unternehmen,wo man scheinbar Leute mit Abschluss sucht), mit einem Lohn von CHF 5'000 bedingugnslos einzustellen, kann man nicht von einem sich abzeichnenden Umsatzwunder ausgehen,nachdem auch diese Firmen am CHF nicht vorbeikommen. Unwahrscheinlich,dass bei KMU die Lage trotz Krise gut-sehr gut sein soll??? Antworten
Wirtschaft
Remund führend in Werbetechnik
Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Bitte warten

