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Der Vorbörsenbericht

Der tägliche Morgenreport der «Finanz und Wirtschaft» zur Lage an den internationalen Aktienmärkten.

Stand: Donnerstag, 24. Juli 2014 07:44 Uhr

Finanz und Wirtschaft

Aktuelle Kennzahlen

SMI8637.010.37%
Euro Stoxx 503220.070.84%
Dax9794.060.42%
Dow Jones Ind.17087.660.01%
Nasdaq 1003981.24-0.12%
Nikkei 22515284.42-0.29%
EUR/CHF1.21530.06%
USD/CHF0.90260.04%
EUR/USD1.34650.03%
Gold USD/Unze1290.00-1.16%
Brent Oel107.01-1.11%

Wichtige Ereignisse
vom 24.07.2014

Schweiz
06:00   Logitech: Ergebnis Q1 (Call 14.30 Uhr)
07:00   Basler KB: Ergebnis H1
07:00   CFT: Umsatz H1
07:00   Leonteq: Ergebnis H1
07:00   Lonza: Ergebnis H1
07:00   Roche: Ergebnis H1 (Webcast 13.00 Uhr)
09:00   Roche: MK H1, Basel
10:30   Lonza: MK H1, Basel
11:00   Leonteq: MK H1, Zürich
International
07:00 FIN Nokia Q2-Zahlen
07:00 D BASF Q2-Zahlen
07:10 KR Hyundai Motor Q2-Zahlen
07:30 D Vossloh Q2-Zahlen
07:30 D Comdirect Q2-Zahlen
07:30 NL TomTom Q2-Zahlen
08:00 J Canon Q2-Zahlen
08:00 GB Reed Elsevier Halbjahreszahlen
08:00 GB Kingfisher Q2 Trading Update
08:00 GB Tate & Lyle Q2 Trading Update und HV
08:00 GB Unilever Q2-Zahlen
09:00 F PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 07/14
(1. Veröffentlichung)
09:30 D PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 07/14
(1. Veröffentlichung)
10:00 EU PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 07/14
(1. Veröffentlichung)
10:00 D Heidelberger Druckmaschinen Hauptversammlung, Mannheim
10:30 GB Einzelhandelsumsatz 06/14
11:00 I Verbrauchervertrauen 07/14
11:00 D Deutsche Bahn Halbjahres-Pk, Berlin
11:30 D BNP Paribas Investment Partners Marktausblick 2014
12:00 CDN PotashCorp Q2-Zahlen
13:00 USA Ford Motor Q2-Zahlen
13:30 USA General Motors Q2-Zahlen
14:30 USA Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
16:00 USA Verkauf neuer Häuser 06/14
17:00 USA IWF World Economic Outlook
17:40 F Thales Halbjahreszahlen
18:00 F LVMH Halbjahreszahlen
20:30 D Deutsche Börse Q2-Zahlen
22:00 USA Visa Q2-Zahlen
22:00 USA Starbucks Q3-Zahlen
22:00 USA Amazon Q2-Zahlen
TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE
D: Schaltbau Q2-Zahlen
D: Amadeus Fire Q2-Zahlen
D: ADVA Optical Q2-Zahlen
D: Krones Q2-Zahlen
D: MTU Q2-Zahlen (Call 11.00 h)
D: Software Q2-Zahlen (endgültig)
DK: Danske Bank Halbjahreszahlen
E: Repsol Q2-Zahlen
E: Gas Natural Halbjahreszahlen
FIN: Outokumpu Q2-Zahlen
GB: Easyjet Q3 Trading Statement
GB: SAB Miller Q1 Trading Statement
KR: LG Electronics Q2-Zahlen
KR: Posco Q2-Zahlen
USA: 3M Q2-Zahlen
USA: Bristol Myers Squibb Q2-Zahlen
USA: Caterpillar Q2-Zahlen
USA: JetBlue Q2-Zahlen
USA: Eli Lilly Q2-Zahlen
USA: United Continental Q2-Zahlen
USA: Southwest Airlines Q2-Zahlen
USA: American Airlines Group Q2-Zahlen
SONSTIGE TERMINE
16:30 D "Eurobörsentag" der "Börsen-Zeitung": "Frankfurt als
Renminbi-Zentrum", Frankfurt
I: Informelles Treffen der EU-Energieminister, Mailand

Overnight

Die US-Börsen tendierten uneinheitlich. Belastet von Boeing (–2,3%) schloss der DJ Industrial 0,2% tiefer auf 17’086,63. Der Flugzeugbauer war mit seinem Umsatz im zweiten Quartal knapp unter den Erwartungen geblieben. Das bessere Ergebnis je Aktie als erwartet und die erhöhte Jahresgewinnprognose halfen nicht. Für den breiteren S&P 500 ging es dagegen um 0,2% nach oben auf den Rekord von 1987,01. Der Nasdaq 100 gewann 0,6% auf 3986,19. Die jüngsten Unternehmenszahlen wurden insgesamt positiv aufgenommen. Apple (+2,6%) profitierten von starken iPhone-Verkäufen.

Asien zeigt sich mehrheitlich von der freundlichen Seite, stimuliert durch positive Wirtschaftsdaten aus China. Der vorläufige Einkaufsmanagerindex von HSBC markierte ein Achtzehnmonatshoch und bekräftigte die Hoffnung, dass die Wachstumsvorgaben der Regierung für 2014 von 7,5% erfüllt werden.  Schanghai avancierte 1%, der Hang Seng Index in Hongkong rückte 0,4% vor. Japan (–0,1%) und  Korea (–0,2%) fielen ab. Koreas Wachstum im zweiten Quartal hatte sich auf 0,6%, nach 0,9% im Vorquartal, verlangsamt.

News Vorbörse Schweiz

Roche: Der Pharmakonzern Roche (ROG 268.2 0.64%) hat im ersten Halbjahr einen 1% kleineren Umsatz von 22,9 Mrd. Fr. erzielt. Zu konstanten Wechselkursen berechnet stiegen die Verkäufe hingegen 5%. Der Betriebsgewinn verminderte sich 1% auf 9,4 Mrd. Fr. Der Konzernüberschuss glitt 7% auf 5,6 Mrd. Fr. zurück. In der Division Pharma schwanden die Verkäufe 2%. Die Division Diagnostics hielt den Umsatz konstant. Die Markterwartungen sind im Umsatz getroffen und bei den Gewinnzahlen übertroffen worden. Die Ziele für das Gesamtjahr 2014 wurden bekräftigt. Der Pharmakonzern rechnet bei Annahme konstanter Wechselkurse mit einem Verkaufswachstum im unteren bis mittleren einstelligen Bereich. Der Gewinn je Aktie soll überproportional zunehmen. In Aussicht gestellt wird zudem, dass die Dividende weiter erhöht wird. (Lesen Sie hier mehr.)

UBS: Die Grossbank UBS (UBSN 16.67 1.03%) sieht sich mit der Ausweitung der Untersuchungen der französischen Justiz konfrontiert. Vorgeworfen wird Geldwäscherei in Zusammenhang mit Steuerhinterziehung. Neu wird von ihr eine Sicherheitsleistung in der Höhe von 1,1 Mrd. € verlangt. Die Bank wehrt sich gegen diese Forderung. Bisher hat die Kaution auf 2,9 Mio. € gelegen. (Lesen Sie hier mehr)

Logitech: Der Computerzubehörhersteller hat im Zeitraum April bis Juni den Umsatz 1% auf 483,7 Mio. $ gesteigert. Der Betriebsgewinn liegt auf 25,5 Mio. $, gegenüber einer schwarzen Null im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich verdiente Logitech (LOGN 13.9 14.88%) 22 Mio. $, nach 1 Mio. im Vorjahr. Mit den Zahlen hat Logitech die Schätzungen der Analysten beim Umsatz leicht und beim Gewinn deutlich übertroffen. Für das bis 31. März 2015 dauernde Geschäftsjahr wird das Umsatzziel auf 2,16 Mrd. $ bestätigt. Die Gewinnprognose wird erhöht. Allerdings sind Untersuchungen wegen gewisser Buchhaltungsangelegenheiten noch im Gang. Je nach Ausgang ist eine Anpassung der Zahlen für das erste Quartal zu erwarten. Zu rechnen ist zudem mit einer Verschiebung der Publikation des Jahresabschlusses 2013/14. (Lesen Sie hier mehr.)

BKB: Die Basler KB (BSKP 67.5 -0.52%), in deren Konsolidierungskreis auch die Bank Coop (BC 43.85 0.23%) fällt, weist für das erste Halbjahr einen Rückgang des Bruttogewinns um 7,9% auf 131,8 Mio. Fr. aus. Der Konzernüberschuss lag mit 105,1 Mio. Fr. 18% unter dem Vorjahr. Die Bilanzsumme des Stammhauses schrumpfte 3,9% auf 24,1 Mrd. Fr. Das Unternehmen gibt an, bei den Hypothekarforderungen einen vorsichtigen Kurs zu fahren. Sie weiteten sich im Halbjahr lediglich 1% auf 10 Mrd. Fr. aus. Die im vergangenen Jahr wegen drohender Bussen aus dem US-Steuerstreit gebildete Rückstellung von 100 Mio. Fr. entspreche weiterhin der Risikoeinschätzung. Für zweite Semester gibt sich das BKB-Management verhalten optimistisch. (Lesen Sie hier mehr.)

Lonza: Der Lifescience-Konzern Lonza (LONN 100.2 5.14%) steigerte den Halbjahresumsatz um 3,2% auf 1,8 Mrd. Fr. (in Lokalwährung +7%). Der Betriebsertrag (Ebit) hat sich auf 215 Mio. Fr. fast verdoppelt, der Reingewinn wuchs um rund 100 Mio. auf 140 Mio. Fr. Die Steigerung ist deutlich tieferen Restrukturierungskosten und einem allgemein guten Geschäftsgang zu verdanken. Die Gewinnschätzungen der Analysten wurden leicht übertroffen. Den Ausblick fürs volle Jahr hat Lonza bekräftigt. (Lesen Sie hier mehr.)

Leonteq: Der Händler und Emittent von strukturierten Produkten Leonteq (LEON 180 -14.29%) hat die Markterwartungen übertroffen und den Halbjahresgewinn um 25% auf 26,8 Mio. Fr. gesteigert. Der Betriebsertrag war mit 88,3 Mio. Fr. 8% höher. Dabei wuchsen die Kommissionseinnahmen um 19% auf 77,1 Mio., während der Handelserfolg mit 11,9 Mio. um 38% unter dem Vorjahreswert blieb. Leonteq meldete zudem eine Bezugsrechtsemission von 1’296’295 neuen Namenaktien aus dem bestehenden genehmigten Aktienkapital. (Lesen Sie hier mehr.)

CFT: Die Compagnie Financière Tradition, CFT (CFT 44 -1.23%), hat im ersten Semester einen 10,6% tieferen Umsatz von 425,4 Mio. Fr. erwirtschaftet. Zu konstanten Wechselkursen entspricht dies einem Minus von 7,8%. Im zweiten Quartal schrumpften die Einnahmen des Finanzintermediärs zu konstanten Wechselkursen 12,8% auf 203,8 Mio. Fr.

Ausblick Zinsen und Devisen

Am Dienstag war es so weit: Der Euro fiel unter die charttechnisch wichtige Marke von 1.35 $/€ und verharrte darunter. Der Grund waren die gleichentags veröffentlichten US-Inflationsdaten. Jenseits des Grossen Teichs sind die Konsumentenpreise im Juni zum Vorjahr um 2,1% gestiegen. Damit wird immer deutlicher, dass die höhere Teuerung nicht einfach nur «Lärm» ist wie von US-Notenbankchefin Janet Yellen behauptet. Steigende langfristige Zinsen könnten die Folge sein.

Umgekehrt muss sich das Fed definitiv keine Sorgen mehr machen über eine zu geringe Inflation, stellen die Ökonomen der Zürcher Kantonalbank (ZKB) fest, auch wenn die Kernteuerung leicht gesunken ist. In den kommenden Monaten dürfte somit die Inflationsgefahr in den Vordergrund rücken und das Szenario für den Ausstieg (Exit) aus der ultralockeren Geldpolitik beeinflussen: Im Fokus steht der Zeitpunkt für die erste Leitzinserhöhung.

Besorgniserregend sei die Lage aber noch keineswegs, erklärt die ZKB. Das Fed besitze noch einigen Spielraum, denn es orientiere sich vor allem am PCE-Deflator, d.h. am Index der persönlichen Konsumausgaben (Personal Consumption Expenditure) ohne Energie und Nahrungsmittel. Die PCE-Kerninflation betrug zuletzt 1,5% und liegt damit deutlich unter dem Ziel von 2%. Damit die Finanzmärkte nicht unruhig werden, sollte das Fed in nächster Zeit weitere Informationen zum Exit verlauten lassen.

Die letzten zwei Ausgaben des FuW-Reports:

Mittwoch, 23. Juli 2014
Dienstag, 22. Juli 2014

Disclaimer

Diese Publikation dient ausschliesslich der Information.
Copyright © Verlag Finanz und Wirtschaft AG Disclaimer
Redaktion: report@fuw.ch

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