Von den neuen Bürgenstockhotels profitiert die ganze Zentralschweiz
Bestehende Hotels würden nicht übermässig konkurrenziert.
Bis Ende 2014 werden auf dem Bürgenstock drei Hotels mit 800 Betten gebaut. Das Resort richtet sich auf das Erstklass- und Luxussegment sowie den Ganzjahrestourismus aus. Damit habe es das Potential, ein bedeutender Impulsgeber für den regionalen Tourismus zu werden, schreibt BAKBASEL in seiner am Mittwoch publizierten Studie.
In der Studie wird davon ausgegangen, dass der Vollbetrieb nach vier Jahren erreicht wird und dann jeweils jährlich 150'000 Mal auf dem Bürgenstock übernachtet wird. Dazu kommen 87'200 Tagesgäste.
Der Gesamtumsatz im Vollbetrieb wird sich gemäss der Studie auf 141 Millionen Franken belaufen. Dies werde nicht nur der Nidwaldner Tourismuswirtschaft, sondern der der gesamten Zentralschweiz einen bedeutenden Schub verleihen, schreibt BAKBASEL.
Lücke schliessen
Gemäss der Studie werden die neuen Hotels eine Lücke schliessen, denn es gebe in der Zentralschweiz verhältnismässig wenige Luxushotels. So wird die Anzahl der Vier- und Fünfsternhotelbetten in Nidwalden durch das neue Angebot auf dem Bürgenstock verdreifacht. Bezogen auf das heutige Luxusangebot in der Zentralschweiz wird das des Bürgenstocks 13,5 Prozent ausmachen.
Dank des neuen Bürgenstock-Resorts würden vermehrt reiche Gäste in die Zentralschweiz kommen, schreibt BAKBASEL. Davon profitierten auch andere Tourismusbetriebe. Zudem steige die Bekanntheit der Region, gerade in den vom Bürgenstock anvisierten neuen Märkten.
Die negativen Auswirkungen des neuen Angebots stuft BAKBASEL als gering ein. Ein Überangebot an Hotels sei kaum zu befürchten. Das Resort fülle eher eine Lücke als dass es bestehende Hotels über Gebühr konkurrenzieren werde.
BAKBASEL errechnete, dass das Bürgenstock-Projekt der Zentralschweiz bis 2020 einen Wertschöpfungseffekt von 1,2 Milliarden Franken bringen wird. Ein Drittel wird durch die Investitionen bewirkt.
Die Studie war vom Kanton Nidwalden in Auftrag gegeben worden.
Erstellt: 25.01.2012, 11:36 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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