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Spital Thun erhält neue Notfallstation für 25 Millionen Franken

Aktualisiert am 30.03.2011

Im Spital Thun entsteht eine neue Notfallaufnahme für Medizin und Chirurgie.

Das Spital Thun, vom Schlossberg aus fotografiert.

Das Spital Thun, vom Schlossberg aus fotografiert.
Bild: Gabriel Berger

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25 Millionen Franken kostet der interdisziplinäre Notfall, der im November 2012 eröffnet werden soll. In der Bauphase ab kommendem Sommer soll ein Provisorium den Betrieb gewährleisten.

Nach Angaben der Spital Simmental-Thun-Saanenland (STS) AG vom Mittwoch ist das Grossprojekt nötig, weil der heute zweigeteilte Notfall die Kapazitätsgrenzen erreicht habe. Zudem führe die Trennung in einen chirurgischen und einen medizinischen Teil zu Doppelspurigkeiten.

Hausarzt-Notfall triagiert schon heute

Eine erste Verbesserung gab es vor Jahresfrist, als auf dem Thuner Spitalgelände ein Hausarzt-Notfall seine Tore öffnete. Dort wird seither eine erste Triage vorgenommen und entschieden, ob der Patient eine Behandlung im Spital benötigt oder nicht.

Als weiterer Schritt wird nun der Bau des interdisziplinären Notfalls in Angriff genommen. Er weist eine Bruttogeschossfläche von gut 4000 Quadratmetern aus und soll gemäss Communiqué auch technisch auf den neusten Stand gebracht werden.

Die Zusammenlegung von Medizin und Chirurgie/Traumatologie führe im übrigen nicht nur zu einem effizienteren Ressourceneinsatz. Sie bringe auch Synergien bei der Personalplanung und Verbesserungen für die Patienten, heisst es im Communiqué. (tan/sda)

Erstellt: 30.03.2011, 11:36 Uhr

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