Kleine Narren machten das Dählhölzli unsicher
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Am frühen Nachmittag versammelten sich ungefähr 20 Kinder unter dem Motto «Alles was fliegen kann» beim Eingang des Tierparks um einen Fasnachts-Rundgang zu machen. Von gestreiften Hummeln und farbig geschminkten Schmetterlingen, bis zu grossnasigen Pinguinen und Hexen mit grossen Hüten war alles anzutreffen. Die verkleideten Kinder sorgten bei den Besuchern für Aufsehen: «Mir wei äbä die Erschtä si, wo Fasnacht firä», meinte ein kleines Mädchen im Papageienkostüm. Dabei lachte sie über beide, von der Kälte leicht geröteten Wangen und zupfte an ihrer grossen schwarzen Nase aus Gips rum.
Am Anfang durften die Kinder in einem Nebenraum ausgestopfte Tiere bewundern. Die Freude war gross, als sie die Tierskelette in die Finger nehmen durften. Dabei erzählte Cornelia Mainini, eine Zoopädagogin, beispielsweise, dass Fledermäuse die einzigen Säugetiere sind, die fliegen können, was nicht nur die Jüngeren beeindruckte.
Flamingos als Attraktion
Da Vögel das Hauptthema waren, erkundeten die Kinder nach dem Aufenthalt im Innern des Tierparks, die Aussengehege mit den Flamingos und Krähen. Besonders lustig fanden sie die rosaroten Vögel, die auf einem Bein im Wasser herumstanden. Als die Tiere wild im Wasser herumplanschten, lachten die Kinder und diskutierten darüber, was die Vögel wohl so aufgebracht hat. Die «Fasnächtler» haben erfahren, dass Flamingos die Ferse in der Mitte des Beines haben und nicht wie wir, am Ende des Fusses. Als sie am Ende noch einen echten, getrockneten Flamingofuss und einen Schnabel anfassen durften, streckten alle Kinder gleichzeitig die Hände aus, da jeder der Schnellste sein wollte. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 22.02.2012, 17:07 Uhr
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