Region
Die Schlossherrin ist gestorben
Von Hans-Ueli Schaad. Aktualisiert am 25.01.2012 3 Kommentare
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Am vergangenen Samstag ist Sibylle von Stockar gestorben. Wie es in der Todesanzeige der Familie heisst, ist sie 81-jährig nach kurzem Leiden eingeschlafen. Von Stockar besass mehrere Liegenschaften in der Stadt Bern und der Region, darunter auch das Schloss Rümligen, das nach dem Tod ihrer legendären Grosstante Madame de Meuron in ihren Besitz überging. Auf diesem Anwesen im Gürbetal verbrachte von Stockar viel Zeit. Hier wohnte sie in den letzten Jahren aber sehr zurückgezogen, erinnert sich der ehemalige Rümliger Gemeindepräsident Eduard Probst. Sie lebte noch wie eine alte Berner Patrizierin.
Das Schloss ist öffentlich nicht zugänglich. Sibylle von Stockar schützte ihren Privatbesitz mit vielen Verbotsschildern. Und diese Verbote setzte sie hartnäckig durch. Die Schlossherrin hat deshalb in den letzten Jahren in Rümligen für einige Unruhe gesorgt, als sie ein im Grundbuch eingetragenes öffentliches Wegrecht über ihren Grundbesitz richterlich aufheben respektive stark einschränken wollte. Sie blitzte aber bei allen Instanzen ab, zuletzt vor Bundesgericht. Bereits über ein Jahrzehnt davor hat sie auf der Alp Rämisgummen im Emmental einen ähnlichen Kampf um ein Wegrecht gefochten. Erst nach zwölf Jahren, nach vielen Verfahren, gab sie auf Druck des Kantons nach. (Berner Zeitung)
Erstellt: 25.01.2012, 07:30 Uhr
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3 Kommentare
Frau Stockar wurde nach dem Ableben von Madam de Meuron in den 70iger Jahren die Nachfolgerin auch vom Schloss Rümligen. Damals heruntergewirtschaftet jetzt in solidem Zustand. Unter der Mithilfe der Baumeisterfamile Bätscher wurde saniert un renoviert. Dieser Einsatz hat Bestand-Jahrzehnte, dagegen scheinen Neid und Zorn wie eine Bogensekunde. Antworten
Schön, dass die Redaktion das Wort berüchtigt aus dem Lead genommen hat. Ich habe Frau von Stockar, die übrigens die Enkelin von Frau von Meuron-von Tscharner war - nicht die Grossnichte, als freundliche Persönlichkeit kennen und schätzen gelernt. Ihre Wegrechtsstreitogkeiten wurden durch teilweise dreiste Schaulustige, die den Schlossgarten ungebeten betraten, unnötig angeheizt. Antworten
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