Schnee am ersten Sommertag
Von Michèle Widmer. Aktualisiert am 01.06.2011 16 Kommentare
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Genau am Tag des meteorologischen Sommeranfangs meldet sich der Winter zurück. Im Wallis und im Berner Oberland haben Schneeflocken in der Nacht und auch heute Morgen bis auf 1000 Meter ihre Spuren hinterlassen.
In Zermatt und Saas Fee liegt eine 15 Zentimeter hohe Schneedecke über Häusern und Wiesen (siehe Bild eines Leserreporters). In Adelboden wurde eine Schneeschicht von elf Zentimetern gemessen. Und auf den beiden Pässen Grimsel und San Bernardino sind gar 16 Zentimeter Schnee liegen geblieben.
Schafskälte nichts Besonderes
Nach Angaben von Reto Vögeli von Meteonews ist Schnee im Juni nichts Besonderes. «Wir erleben eine solche Schafskälte fast in jedem Jahr», sagt er. Heuer sei der Temperaturunterschied einfach extrem, weil das Wetter in den vergangenen Wochen auffällig gut gewesen sei.
Eher speziell sei an der heutigen Wettersituation der Unterschied zwischen Ost- und Westalpen. Denn in den Bergregionen von Graubünden sind die Wiesen grün und die Dächer braun geblieben. Laut Vögeli sind nur die Westschweizer Alpen vom Schneefall betroffen. «Sogenannte Kaltlufttropfen ziehen über Frankreich in Richtung Süden und haben dabei die Westschweiz gestreift», erklärt er. Auch in niedrig gelegenen Walliser Ortschaften wie Visp sei es zu Schneefall gekommen. Dagegen habe es zum Beispiel in Davos (GR) keinen Schnee gegeben.
Trübe Aussichten
Bereits im Verlaufe des Nachmittags bessert sich die Wettersituation wieder. «Die Kaltlufttropfen ziehen vorbei, und es hört überall auf zu schneien», sagt Vögeli. Trotzdem bleibe der Rest des Tages trüb.
Ähnlich ist das Wetter für den morgigen Auffahrtstag zu erwarten. Die Restwolken lösen sich nur langsam auf. «Einen richtig schönen Tag gibt es morgen nicht», sagt Vögeli. Denn die starke Bise lasse die vorhergesehenen 20 Grad um einiges kälter wirken. Fürs Wochenende prognostiziert Vögeli 25 Grad mit vereinzelten Gewitterschauern am Nachmittag.
(Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 01.06.2011, 14:03 Uhr
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16 Kommentare
Fredi Emmenegger: An was misst sich der "seriöse Wissenschaftler" ? Lesen Sie z.B. den Bericht unter: " Erderwärmungsschwindel: Ein Insider packt aus " ..... Wiki ist da kaum glaubwürdige Referenz, kann ja jeder etwas schreiben....... Antworten
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