Wer Schwarzgeld hat, soll zum Steuerberater: CS-Hauptsitz in Zürich.
Auch die Zürcher Kantonalbank fragt neue Kunden, ob sie ihr Geld versteuert haben und lehne eine Geschäftsbeziehung ab, wenn die Frage nicht plausibel bejaht wird, wie ein Sprecher sagte. Eine ähnliche Politik verfolgt die Bank Julius Bär: «Wir sagen den Kunden, dass sie zusammen mit ihrem Steuerberater eine Lösung suchen sollen», sagte Finanzchef Dieter Enkelmann. Letzten Endes sei für seine Steuersituation «jeder selbst verantwortlich.
Auch Credit-Suisse-Sprecher Dosch sagte, eine Bank habe weder die Möglichkeit noch die Verpflichtung, die Steuersituation ihrer Kunden zu kennen. Die ZKB vertritt die Auffassung, dass es nicht Aufgabe einer Bank sei, «als verlängerter Arm der Steuerbehörde zu wirken».
(vin/sda)