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Spanien hat mehr als Rioja zu bieten

Aktualisiert am 24.08.2010

Rioja ist für viele Weinliebhaber das Synonym für spanischen Wein. Doch in anderen Anbaugebieten wie Cariñena, Ribera del Duero oder Rueda keltern die Winzer auch ausgezeichnete Weine.

Wer an spanischen Wein denkt, hat in der Regel Rioja im Kopf. Hier, im Nordosten des Landes, bauen rund 20000 Winzer auf mehr als 60000 Hektaren Rebfläche mehrheitlich rote Rebsorten an, allen voran Tempranillo. Ein klassischer Rioja wird ausschliesslich aus Tempranillo gekeltert oder mit wenig Graciano, Mazuelo (Carignan) oder Garnacha Tinto verschnitten. Die Winzer lassen den Rotwein nach der Gärung im Edelstahl-, Holz- oder Betontank zuerst in Fässern aus amerikanischer oder französischer Eiche (Barricas) und später in der Flasche reifen. Je nach Lagerdauer heissen die Weine anders:

• Crianza reift mindestens zwei Jahre, davon ein halbes Jahr oder mehr im Eichenfass.
• Reserva reift drei Jahre oder mehr, davon mindestens ein Jahr im Eichenfass.
• Gran Reserva reift mindestens zwei Jahre im Eichenfass und drei Jahre in der Flasche.

Andere bekannte Anbaugebiete sind Cariñena im nordostspanischen Aragonien sowie Ribera del Duero und Rueda im nordspanischen Kastilien-León. In Cariñena gedeihen Trauben im Ebrotal bis in die Hochebenen des Sistema Ibérico auf 400 bis 800 Metern über Meer. In Ribera del Duero und in Rueda wachsen sie auf 600 bis 800 Metern über Meer an Hanglagen über dem Duero, der auf der portugiesischen Seite der Grenze Douro heisst.

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Erstellt: 24.08.2010, 15:31 Uhr

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