«Wenn es keinen Gott gibt, ist dann alles bloss Glück?»
Von Olivia Müller. Aktualisiert am 01.02.2012 22 Kommentare
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Über das Interview mit dem deutschen Schriftsteller und Philosophen, Dr. Michael Schmidt-Salomon, wurde viel und intensiv diskutiert. Ein Zusammenzug der wichtigsten Standpunkte, beginnend mit den Aussagen der Atheisten.
Die Leserin Albina Salvadore ist der Meinung, dass das Leben für Atheisten sinnvoller sei, weil er rational die Entstehung des Leben durch die Evolution betrachte. Petter Rettenmundq moniert, dass der Mensch seine Entscheidungen selbst zu verantworten habe. Marius Candian stellt fest: «Der Mensch braucht keine stupiden Religions-Krücken», und zählt Ethik, die Menschenrechte und das Völkerrecht als Stützen für sein Handeln auf.
Ein Leser namens Peter Möckli postuliert, dass im Namen des Christentum schon viel geschlachtet worden sei. Der Atheismus sei keine Religion, sie folge keinen Ritualen und befolge keine sakralen Dokumente, so der Standpunkt Marcel Mertz'. Und Leser Petter Rettenmund stellt die Beweisfrage: «Wenn es einen Gott gibt, dann müssen sie es beweisen».
Die Religionsbefürworter aber...
So argumentieren aber auch die Religionsbefürworter: Sie fordern, dass die Atheisten erst beweisen müssten, dass es keinen Gott gibt. Der Leser Walter Niedermeyer bekennt sich zum Christentum, weil die Atheisten keine trostspenden Antworten über das Leben hinaus liefern würden. Juri Ivanov schliesst sich dieser Aussage an und vertritt ebenso die Meinung, dass Glauben Trost spende.
Für Yvonne Garo ist es schwer vostellbar, dass die heutige Welt ohne höheren Input entstehen konnte. Paul Garo vertritt ebenso diese Ansicht und meint: «Die Natur und der Mensch als höchste Evolutionsstufe sind zu perfekt, um nur als Laune der natur angesehen zu werden». «Wenn es keinen Gott gibt, ist denn alles bloss Glück?», fragt Leserin Garo weiter.
Auf die obenstehende Aussage von Leser Möckli, dass im Namen des Christentums schon viel geschlachtet worden sei, erwidert Parvaneh Ferhadi, dass die grössten Schlächter selbst Atheisten gewesen seien und zählt Mao, Stalin, Hitler und Pol Pot auf. Manuel Seiler und Paul Weder halten fest, dass Atheismus auch eine Religion sei, nämlich die «Religion der Verneinung und Abweisung», wie sie letzterer umschreibt.
Was auf das Interview mit Schmidt-Salomon folgte, war eine separate Diskussion abseits der Antworten des befragen Philosophen. Die kundigen Leser warfen immer wieder Fragen auf und bezogen nuanciert Stellung. So argumentieren vermeintliche Religionskritiker auch einmal zu Gunsten der Religionsbefürworter, und auch die Freidenker freundeten sich mit gewissen Positionen der Gegner an. Rein quantitativ überwogen die Anhänger Schmidt-Salomons.
(Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 01.02.2012, 17:58 Uhr
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22 Kommentare
Der Ursprung des von uns definierten "Bösen" ist der Mensch. Tiere töten niemals aus purer Lust am Töten, im Gegensatz zur menschlichen Rasse. Auch wenns hart klingt, aber wir Menschen (sogen. Zivilisierte) haben leider parasitäre Lebensgewohnheiten: Keine Nachhaltigkeit, Resourcen werden ausgebeutet, solange vorhanden. Ist nichts mehr zu holen, ab ins nächste Gebiet und das Ganze wieder von vorn. Antworten
Nein, dann können wir unserem Leben und unserem Tun einen Sinn geben. Indem wir gutes Tun und an die Zukunft denken bei dem was wir machen. Und wir tun es aus Überzeugung und nicht egoistisch für einen zukünftigen himmlischen Lohn im Paradies. Wenn es einen allmächtigen Gott gibt, dann hat alles was wir tun keinen Sinn, weil ja Gott alles richten wird, so wie es ihm gefällt. Antworten







