Betrugsmail mit UBS-Absender
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Einmal mehr nutzen Internetbetrüger den Namen der Grossbank als Lockvogel für ihre kriminellen Machenschaften. In einer E-Mail mit dem Absender webmaster-ch@ubs.com, die in Schweizer Postfächern gelandet ist, werden Nutzer auf eine gefälschte Seite gelockt. Dort sollen sie Angaben zu ihrer Kreditkarte hinterlegen – angeblich für 3-D-Secure. Perfid: Das Verfahren existiert tatsächlich und wird für zusätzliche Sicherheit bei Online-Kreditkartentransaktionen eingesetzt. Es wurde von der Kreditkartenorganisation Visa entwickelt. Die Betrüger-Site verwendet denn auch «Verified by Visa»-Logos.
«Nehmen solche Angriffe ernst»
Visa bestätigt gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnet, dass weder die Homepage noch die darauf verweisende E-Mail von Visa Europe stammen. «Wir nehmen solche kriminellen Angriffe sehr ernst. Um das System zu schützen, arbeitet Visa europaweit eng mit der Regierung, mit Agenturen der Strafverfolgung und mit den Visa-Mitgliedsbanken zusammen und berät Kartenbesitzer, um sicher zu gehen, dass sie nicht Opfer von Phishing-Angriffen werden», lautet das offizielle Statement von Visa Europe. Sollten Visa-Kartenbesitzer den Verdacht haben, Opfer eines Betrugs (wie beispielsweise eines Phishing-Angriffs) geworden zu sein, sollten sie ihre kartenherausgebende Bank kontaktieren, um ihren Verdacht zu melden. Verdächtige E-Mails können an phishing@visa.com weitergeleitet werden.
Bereits im August Phishinig-Attacke mit UBS-Logo
Beim erwähnten Betrugsversuch mit UBS-Absender wird trotz der professionellen Aufmachung spätestens beim Blick auf die URL klar, dass hier etwas nicht stimmt. Und kein seriöses Unternehmen verlangt in E-Mails die Herausgabe von persönlichen Informationen. Doch bereits der Betreff der Nachricht («Aktivieren Sie Ihr Konto!!!») sollte einen stutzig machen.
Für die UBS (UBSN 10.65 -0.37%) handelt es sich um einen typischen Betrugsversuch von Internetkriminellen, wie ihn die Grossbank schon mehrfach erlebt hat, so eine Sprecherin der UBS gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnet. Bereits im August kam es zu einer Phishing-Attacke mit dem Namen der Grossbank als Lockvogel, wie Bernerzeitung.ch/Newsnet berichtete. (ah)
Erstellt: 07.10.2011, 16:52 Uhr
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