Apple will Schulbücher durch iPads ersetzen
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Patentklage von Samsung abgewiesen
Im Kampf um Technologie-Patente hat Samsung in Deutschland eine Niederlage gegen Apple erlitten. Ein Mannheimer Gericht wies eine Klage des südkoreanischen Konzerns zurück, wie dieser am Freitag in Seoul mitteilte.
«Wir sind enttäuscht, dass das Gericht unsere Sicht nicht teilt», erklärte ein Samsung-Sprecher. Das Unternehmen habe noch nicht über einen möglichen Rekurs entschieden.
Das Urteil betrifft laut dem Sprecher nur eines von mehreren Patenten, zu denen Samsung in Mannheim Klage eingereicht hat. Das Gericht wollte sich vor einer Stellungnahme Apples nicht zu dem Urteil äussern.
Das Mannheimer Verfahren um Mobilfunktechnologien ist eines von drei in Deutschland. Auf der ganzen Welt bemühen die beiden Elektronikkonzerne in ihrem Kampf um Geschmacksmuster und Technologiepatente die Gerichte. (SDA)
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Die US-Computerfirma Apple (AAPL 546.075 -1.28%) drängt auf den amerikanischen Schulbuchmarkt. Am Donnerstag startete die Firma den Verkauf von elektronischen Versionen der wichtigsten US-Schulbücher für das iPad. Neben den in den gedruckten Versionen enthaltenen Texten und Bildern bieten die elektronischen Bücher auch Videos an.
Kritiker sind jedoch skeptisch, ob sich das Lernen mit elektronischen Medien durchsetzt. Schulbücher werden in der Regel von den Schulen zur Verfügung gestellt und halten durchschnittlich fünf Jahre. Ein iPad kostet in den USA dagegen mindestens 499 Dollar und Apple vertreibt die elektronischen Schulbücher für 15 Dollar das Stück.
Unangenehmes Minderwertigkeitsgefühl?
Der Marketingprofessor und ehemalige Schuldirektor Albert Greco warnte vor der Ungleichbehandlung, wenn im selben Klassenzimmer Schüler mit dem Tabletcomputer und andere mit herkömmlichen Büchern lernen würden. «Das ist eine Einladung für eine Klage vor Gericht», sagte Greco. Der Professor will Schülern das unangenehme Minderwertigkeitsgefühl ersparen, wenn ihre Eltern sie nicht mit einem iPad ausstatten können oder wollen.
Der Schüler Omar Soria von der Xavier High School in New York kann sich dagegen mit der Idee anfreunden, künftig mit dem iPad zu lernen. Der Rucksack würde deutlich leichter, wenn die vielen schweren Bücher wegfielen. «Die sind ziemlich schwer, so um ein halbes Kilo pro Buch. Zusammen mit den Heften kommt da einiges an Gewicht zusammen», sagte der Schüler. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 20.01.2012, 15:31 Uhr
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