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Nigeria kommt nicht zur Ruhe

Aktualisiert am 07.02.2012 3 Kommentare

Eine Kaserne nahe der Stadt Kaduna wurde heute von einer Explosion erschüttert. Erst am Montag hatte Boko Haram erneut eine Anschlagsserie verübt.

Anschlag von Boko Haram: Kinder gehen über den verwüsteten Markt in Maiduguri. (7. Februar 2012)

Anschlag von Boko Haram: Kinder gehen über den verwüsteten Markt in Maiduguri. (7. Februar 2012)
Bild: Keystone

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Blutige Anschläge in Nigeria

Blutige Anschläge in Nigeria
Bei einem Terroranschlag auf eine Kirche in Nigeria kamen mindestens 40 Menschen um. Die islamistische Sekte Boko Haram bekannte sich zur Tat.

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Mehr als zwei Wochen nach den blutigen Anschlägen der islamistischen Sekte Boko Haram im Norden Nigerias kommt das Land nicht zur Ruhe. Eine Kaserne nahe der Stadt Kaduna wurde heute nach Angaben des Katastrophenschutzes von einer Explosion erschüttert.

Die islamistische Sekte Boko Haram hat sich zu den Anschlägen bekannt. Boko Haram sei für den Anschlag auf eine Kaserne in der Stadt Kaduna und auf einen nahen Luftwaffenstützpunkt verantwortlich, sagte ein Mann, der sich als Sprecher der Islamisten ausgab, zu Journalisten am Telefon. Die Attacke auf die Kaserne sei ein Selbstmordanschlag gewesen.

Noch wenig Informationen über Tote und Verletzte

Ein Armeesprecher bestätigte den Vorfall in Kaduna. Demnach handelte es sich um einen «vereitelten Selbstmordanschlag», bei dem keine Soldaten verletzt wurden. Ein Sprecher des nigerianischen Katastrophenschutzes sprach zunächst lediglich von einer Explosion in der Kaserne.

Auch über mögliche Tote oder Verletzte konnte der Sprecher keine Angaben machen. Das nigerianische Fernsehen berichtete hingegen, acht Mitglieder der Sekte Boko Haram seien ums Leben gekommen. Zudem seien mehrere Islamisten festgenommen und Waffen sowie Sprengstoff sichergestellt worden.

Anwohner berichteten, bei der Explosion in der Nähe der Kaserne seien die Scheiben eines Büros zerborsten. Ein Augenzeuge sagte, er habe Soldaten gesehen, die mit Schnittwunden herausgetragen worden seien. Sicherheitskräfte riegelten den Unglücksort ab.

Anschläge in Kano und Maiduguri

Erst am späten Montagabend hatte Boko Haram in Kano und Maiduguri erneut eine Anschlagsserie verübt. In Maiduguri kamen dabei mindestens drei Menschen ums Leben. Bei den Opfern handle es sich um einen Apotheker und zwei seiner Angestellten, die bei einer Explosion getötet wurden.

Bei einer Reihe von Attacken auf Polizeiwachen in Kano habe es hingegen keine Toten gegeben, teilte die Polizei mit. Bei einer Schiesserei zwischen Polizisten und Angreifern sei ein Polizist angeschossen worden.

Der Norden Nigerias wird seit Monaten von blutigen Anschlägen und Überfällen von Boko Haram erschüttert. Seit Jahresbeginn wurden bereits mehr als 200 Menschen getötet. Allein bei einer Anschlagsserie am 20. Januar in Kano wurden mindestens 185 Menschen getötet, darunter dutzende Polizisten.

Boko Haram kämpft für einen islamischen Staat im überwiegend muslimisch geprägten Norden Nigerias. Der Süden des Landes ist dagegen vorwiegend von Christen bewohnt.

(kle/dapd/sda)

Erstellt: 07.02.2012, 20:54 Uhr

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3 Kommentare

Erich Meier

08.02.2012, 09:33 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Wenn noch mehr sog. "Flüchtlinge" aus islamischen Ländern hereingelassen werden, die dann ewig hierbleiben, die Reproduktionsrate der muslimischen Bevölkerung etwa doppelt so hoch ist wie der Durchschnitt, jetzt schon ein muslimisches Parlament ins Leben gerufen wird und auf allen Lebensgebieten Konzessionen an den Islam gemacht werden, könnten wir in der CH in ca. 20 Jahren auch soweit sein. Antworten


Oski Hauser

07.02.2012, 21:29 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Die Moslems werden weltweit zum Problem und bedeuten einen Rückschritt von 600 Jahren für die Menschheit. Antworten



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